Was tun bei PCOS

Was tun bei PCOS

Was tun bei PCOS 2048 1365 Vollkommen Weiblich

Hallo du Liebe, in meinem ersten Beitrag über PCOS habe ich einen kurzen Einblick über die Erkrankung geben. Jetzt möchte ich dir noch einige weitere Tipps geben, was PCOS beeinflusst und was du tun kannst, um nicht die Pille nehmen zu müssen.

Eines der größten Probleme für Frauen, sind Hirsutismus und Akne. Und das finde ich absolut verständlich. Alles womit wir uns unwohl fühlen, was wir nicht schön finden, mindert unser Selbstwertgefühl und wir fühlen uns nicht mehr wohl. Leider gibt es hierfür keine kurzfristige Lösung, die bei jeder Frau klappt. Die Therapien sind langfristig ausgerichtet und brauchen Geduld. Für den Hirsutismus kann das Dihydrotestosteron verantwortlich sein. Dieses wird vor allem durch eine Insulinresistenz, Übergewicht, eiweißreiche Ernährung, DHEA-Substitution und eine Schilddrüsenüberfunktion gefördert. 

Also auch hier spielt die Ernährung wieder eine große Rolle. Wie bereits beschrieben sollte eine pflanzenreiche Ernährung fokussiert werden. Eine ebenfalls positive Wirkung kann Grüner Tee haben. Aber auch Zink, Vitamin B6 und Sägepalme sind gut, um die Umwandlung in das Dihydrotestosteron zu verringern. 

Auch Akupunktur kann eine gute Option für Frauen mit PCOS sein. Da häufig eine erhöhte Sympathikusaktivität vorliegt, was zur Folge eine erhöhte Testosteronbildung haben kann. Dadurch entsteht dann Akne und vermehrter Haarwuchs. Durch die Akupunktur kann die Sympathikusaktivität reduziert werden. Eine erhöhte Sympathikusaktivität haben wir beispielsweise wenn wir viel Stress haben. 

Schwermetallbelastungen und Umweltgifte können enfalls einen Zusammenhang mit dem PCOS haben. Daher wird in der naturheilkundlichen Therapie die Leber und die Niere unterstützt, damit die Fremdsubstanzen gut entgiftet werden können. Wenn diese beiden Organe überlastet sind, können sie ihre Aufgaben in der Hormonsynthese nicht erfüllen. Sind die Entgiftungswege wieder frei, kann im zweiten Schritt eine Entgiftung sinnvoll sein. 

Die meisten Frauen mit PCOS nehmen die Anitbabypille ein oder haben diese bereits eingenommen. Damit der Körper wieder richtig ausgeglichen funktionieren kann, ist es wichtig einmal auf die Vitalstoffe zu schauen, dazu gehören Vitamin D, Omega-3, Zink, Chrom, Magnesium und die B-Vitamine. Diese können durch die Einnahme der Pille stärker verbraucht werden und es kommt in der Folge zu einem Mangel. 

Wenn nun die Mineralstoffe ausgeglichen sind, die Ernährung umgestellt und auch die Entgiftung unterstützt worden ist, sich der Zyklus aber noch nicht wieder eingestellt hat, kann das nächste Ziel sein, der Frau wieder einen Zyklus zu zaubern. Besonders gut geeignet sind hierfür Tee´s und pflanzliche Urtinkturen. Diese werden dann rhythmisch, nach den Zyklusphasen eingenommen.

Du merkst das hier viele Themen eine Rolle spielen können und das du dich vor allem mit deinem Lebensstil auseinander setzen musst. Ich hoffe du kannst ein paar hilfreiche Info´s mitnehmen. 

Es ist auf jeden Fall immer gut sich Unterstützung zu holen, damit es dir so richtig gut geht

2 Kommentare
  • Hallo liebe Kollegin,

    danke für den schönen Artikel und guten Überblick zum Thema. Ich hatte interessanterweise kürzlich gelernt, dass Grüner Tee eher den Haarwuchs an den ungewollten Stellen noch weiter anregt (weil er ein Aromatasehemmer ist). Aber es klingt super, wenn Du schreibst, dass Grüner Tee eine positive Wirkung bei PCOS haben kann. Weißt Du zufällig, über welchen Mechanismus das läuft bzw. was er in dem Fall genau bewirkt?

    Viele liebe Grüße
    Celia

    • Hallo Celia,
      entschuldige das ich jetzt erst Antworte. Leider ist deine Nachricht irgendwie untergegangen. Grüner Tee enthält Epigallocatechin gallat (EGCG). Das Enzym 5a-Reductase, wandelt Testosteron an Haut und Haaren in das aktivere DHT um. Was zu mehr Hirsutismus und Akne führen kann. Durch einige Ernährungsfaktoren besteht die Möglichkeit diese Enzymaktivität zu verringern, dazu gehört unter anderem auch das EGCG. Liebe Grüße Svenja

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